Nathan der Weise
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Vierte Tournee 2. März – 6. April 2023

Nathan der Weise

Schauspiel in fünf Aufzügen von Gotthold Ephraim Lessing

mit den Stars Peter Kremer und Michel Guillaume

Besetzung 

Peter Kremer
Nathan

Michel Guillaume
Sultan Saladin

Alexander Mattheis
Tempelherr 

Laura Antonella Rauch
Recha

Georg Luibl
Patriarch von Jerusalem ǀ ein Derwisch

Christian Buse
ein Klosterbruder

Bernadette Süthold
Daja 

Daniela Voss
Sittah

 

Ensemble: 3D 5H

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Künstlerische Leitung 

Stefan Zimmermann

Inszenierung

Peter Schultze

Bühnenbild

Sybille Gänßlen-Zeit

Kostüme

Alle Tourneen 

Dritte Tournee 13.10. – 5.11.2020
Zweite Tournee 5.11. – 16.12.2018
Erste Tournee 25.2. – 4.4.2017 und 26.4. – 11.5.2017
Premiere am 25. Februar 2017 in Unterföhring

Aufführungsrechte: frei
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH

Das Stück der Stunde, wenn man die nach wie vor ungelösten religiösen Konflikte unserer Zeit sieht. Mit großer Weitsicht beschreibt Lessing nicht nur den sinnlosen Alleinvertretungsanspruch der drei monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam, er bietet auch eine kluge, immergültige Lösung an. Die Handlung spielt nicht zufällig im Jerusalem der Zeit des dritten Kreuzzuges. An jenem heiligen Ort also, den schon damals jede der Religionen für sich reklamierte.

Sultan Saladin wendet sich wegen eines Darlehens an den wohlhabenden und edelmütigen jüdischen Kaufmann Nathan. Im Gespräch stellt er Nathan die Frage, welche der drei Religionen dieser für die Wahre halte. Nathan antwortet mit einem Märchen, der berühmten Ringparabel. Darin geht es um eine alte Tradition in einer Familie, nach der der Vater einen kostbaren, mit besonderer Kraft ausgestatteten Ring jeweils seinem liebsten Sohn zu vererben hat. Nun tritt der Fall ein, dass ein Vater seine drei Söhne alle gleich liebt. Er lässt zwei perfekte Kopien des Ringes anfertigen, und so erbt jeder Sohn einen Ring. Die Söhne streiten sich, wer nun den echten Ring habe. Ein Richter trägt jedem von ihnen auf, so zu leben und zu handeln, als wäre sein Ring der Echte und erst nach langer Zeit wiederzukommen…

Dies ist der bis heute gültige Kern von Lessings Botschaft: Eine Religion muss ihre Werte hier und heute leben. Nur im humanen Handeln, in der gelebten sozialen Praxis erweist sich ihr Bestand. Im Stück ist Saladin so beeindruckt, dass er, der muslimische Herrscher, dem Juden Nathan die Freundschaft anbietet.

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Ensemble 3D 5H 

Foto: Stefan Zimmermann
Peter Kremer
Nathan
Foto: Sabina Radtke
Michel Guillaume
Sultan Saladin
Foto: Andrea Ciccale
Laura Antonella Rauch
Recha
Christian Buse
ein Klosterbruder
Foto: Holger Borggrefe
Bernadette Süthold
Daja
Alexander Mattheis
Tempelherr
Foto: a.gon Theater München
Georg Luibl
Patriarch von Jerusalem ǀ ein Derwisch
Foto: Linda Rosa Saal
Daniela Voss
Sittah

Szenenfotos 

Fotos: Marina Maisel

Rezensionen 

Westfälische Rundschau Siegen:
Großes Kino. Jeder Satz ein Kunstwerk. Vier ausverkaufte Vorstellungen.

Natürlich ist die Sprache Lessings 240 Jahre nach der Uraufführung des Stücks nicht die der heutigen Zeit ungebändigter Anglizismen und sonstiger sprachlicher Vergewaltigungen. Doch sie ist schön, rhythmisch, fließend, jeder Satz ein Kunstwerk, wenn man sich nur auf sie einlässt. Und das taten die Besucher der vier ausverkauften Vorstellungen an diese letzten Theaterwochenende vor der Pause, von der niemand weiß, wie lange sie dauert. Und „Nathan der Weise“ hat eine Botschaft, in Zeiten wie diesen die wichtigste überhaupt: Dass alle Religionen – bei Lessing sind es Judentum, Christentum und der Islam – die absolut gleiche Wertigkeit haben. …

Viele namhafte Regisseure von Claus Peymann über Hansgünther Heyme bis George Tabori haben Lessings Meisterwerk inszeniert, andere auch durch krampfhafte Aktualisierungen verhunzt.

Das a.gon Theater München macht es so: Werkgetreu, aber mit kleinen Verweisen in die Gegenwart: Etwa durch den bis an die Zähne bewaffneten Leibwächter des Sultans und den Patriarchen, eher Kinderverführer als Kirchenfürst. Oder auch beides. Georg Luibl schafft aus dieser Nebenrolle großes Kino. Wie alle anderen sieben Mitglieder des Ensembles auch. Natürlich lebt und stirbt das Stück mit der Besetzung Nathans: Auf Peter Kremer lastet eine riesige Verantwortung, indem der diesen weisen Mann mit aller Lebenserfahrung verkörpert, mit Haut und Haaren in die Rolle hineinkriecht, dabei nie den Gedanken an einen alten Mann aufkommen lässt. …

Das Siegener Publikum ist tief beeindruckt.

 

Siegener Zeitung:
Fein und unaufgeregt dramatisiert und inszeniert. 

Ein sehenswertes Klassikerstück, Abi-relevant, über 240 Jahre alt und dennoch nahezu tagesaktuell. …

Regisseur Stefan Zimmermann redigiert und inszeniert das Stück so unaufgeregt schlicht und dem entschlackten Wort vertrauend, dass die so geliebte Suggestion der Bühnenkunst entstehen kann: Man ist gefangen von Text und Textvortrag der durchweg stimmig spielenden Protagonisten.

In archaischem Bühenbild, das in seiner schlichten Sandsteinmonumentalität so zeitlos ist, mit den offenen Stromkubelsträngen allerdings – ebenso wie mit der vom Regisseur selbst in Jerusalem aufgenommenen Soundcollage – behutsam im Heute verortet wurde, zelebrieren die Darstellenden der Münchner a.gon Theater GmbH zum zweiten Mal nach 2017 … kluges, klassisches Bildungstheater, das – als Kunst ernstgenommen – immer wieder seine Kraft, Erkenntnis zu illustrieren, entfalten kann, wenn man es denn lässt.

 

Oberallgäu Kultur, 21.12.2018 (Immenstadt)
Meisterhafte Inszenierung und ein grandioser Hauptdarsteller

[…] Jetzt brachte das Münchener a.gon-Theater dieses Lehrstück aufgeklärter Humanität in einer meisterlichen, […] erheblich und äußerst subtil gestrafften Inszenierung in Immenstadt zur Aufführung und sorgte für volles Haus im Hofgarten. Langanhaltender Applaus von 500 bewegten und begeisterten Zuschauern für dieses nachhaltige Theaterereignis […].

 

Harzkurier, 13.11.2018 (Osterode)
Fesselnd von Anfang bis Ende

1783 wurde es uraufgeführt, und dennoch hat Gotthold Ephraim Lessings Drama „Nathan der Weise“ über die Jahrhunderte nicht an Relevanz eingebüßt, wie die Inszenierung des Klassikers am Mittwoch in der Stadthalle eindrucksvoll unter Beweis stelle. […] Die Aufführung hielt sich eng an die Vorlage und blieb fesselnd von Anfang bis Ende. In Details […] wurde ein zeitgenössischer Bezug hergestellt und auf die nach wie vor gültige Brisanz von Lessings Religionskritik verwiesen. […] Überdies operierte die Inszenierung geschickt mit einer einzigen Kulisse, die ein Gemäuer mit verschiedenen Gängen darstellte und die durch diverse Lichteffekte die adäquate Atmosphäre des jeweiligen Schauplatzes widerspiegelte. So wurde der Abend in der nahezu ausverkauften Stadthalle zu einem kurzweiligen, nachdenklich stimmenden Erlbenis, das vom begeisterten Publikum mit reichlich Applaus quittiert wurde.

 

Bergische Morgenpost, 14.12.2018 (Remscheid)
Vom Publikum ausgiebig beklatscht

Die Produktion setzt auf leise Töne, ist nicht schreierisch im Auftreten, sondern lässt die Geschichte für sich sprechen. Dabei sorgen Originalaufnahmen aus Jerusalem […] fpr ein beständiges, obgleich beruhigendes Hintergrundgeräusch. Die Bühnendekoration (Peter Schultze) – eine große Mauer, teils durchsichtig – ist simpel aber effektiv und wird durch das clever eingesetzte Licht so in Szene gesetzt, dass der Blick gebannt auf der Bühne bleibt. Besonders hervorzuheben ist die schauspielerische Leistung des Ensembles. Die Schauspieler schaffen es, teils auch nur durch Nuancen, sehr viel auszudrücken […]. So bleibt zum Ende neben allem fraglos großartigen Drumherums vor allem die brandaktuelle humanistische Aussage von Lessings Werk. Und das wird vom Publikum ausgiebig beklatscht.

Mit dem „Nathan“ verbindet man wohl am ehesten die berühmte Ringparabel, den Schlüsseltext der Aufklärung. Und manchmal fällt dagegen der Rest des gut zweistündigen Werks […] ein wenig ab. Dabei lohnt sich der Blick auf das Geschehen auf der Bühne, wenn man sich einen Abend guter Unterhaltung […] gönnen möchte. Vor allem dann, wenn er von einer so zurückhaltenden wie effektiven Inszenierung wie der von Regisseur Stefan Zimmerman getragen wird. Und von den leidenschaftlich und einnehmend auftretenden Schauspielern obendrein. So vergeht die ZEit wie im Flug und man ist am Ende um die Erkenntnis reicher, dass Toleranz zwar nichts Neues ist – aber wohl etwas, an das man in Zeiten des um sich greifenden Populismus‘ nicht oft genug erinnern kann.

 

Fellbacher Zeitung, 8.5.2017
Ein Nathan ganz ohne Langeweile

Fast allein durch die Kraft der Musik und der Geräuschkulisse sowie Ornamente aus Licht versetzt Zimmermann das Publikum an die Spielorte: Ein singender Vogel markiert Nathans Garten. Orientalische Flötentöne versetzen in die Stimmung für den aus Illumination entstehenden Palast des Sultans. Mönchsgesänge lassen das Kloster des harten Patriarchen erkennen. In weiteren Geräuschen und Klängen ist pralles muslimisches Leben zu erahnen, aber Jerusalem ist kein heiler Ort. .. es erweist sich als gefährliches Pflaster, jedenfalls für Christen und Juden. Minderheiten in einem totalitären Staat. Der Jude Nathan ist einer der Gefährdeten, weil sein Reichtum beim Sultan Begier weckt, weil Sittah Ränke schmiedet. So gespielt kommt das aufklärerische Anliegen Lessings gut zur Geltung…am Schluss applaudierten die 570 Zuschauer jubelnd und ausdauernd.

 

Westfalen Blatt, 3.5.2017
Feinsinnige und hochvirtuose Schauspielkunst

Mit großer feinsinniger und vor allem hochvirtuoser Schauspielkunst hat das Kulturwerk Steinhagen seine erfolgreiche Saison gekrönt. 400 Zuschauer haben mit Peter Kremer einen namhaften Fernsehmimen gesehen, dem die Hauptfigur in „Nathan der Weise“ auf den Leib geschrieben scheint.

 

Zuschauer-Mail nach unserem Sondergastspiel in der Lessingstadt Kamenz
Ich habe den Nathan in Kamenz schon früher gesehen, aber so berührt wie dieser Abend hat mich selten ein Theaterabend. Es kam alles so menschlich und überzeugend von der Bühne. Wenn ich auch nicht für die Kamenzer sprechen kann, alle, die ich im Nachhinein sprechen konnte zeigten sich begeistert und lobten, auch ich, die Verständlichkeit der Texte. Ich glaube, wenn der Beifall das Brot der Schauspieler sei, es gab gestern reichlich Brot.

 

Frankfurter Neue Presse, 5.5.2017
Neben dem Stammpublikum der Limburger Theaterabende saßen ungewöhnlich viele Jugendliche im Publikum.

 

Acher- und Bühler Bote, 25.3.2017
Fulminantes Plädoyer für religiöse Toleranz
Peter Kremer brilliert im ausverkauften Bühler Bürgerhaus

In einem schon fast modernen orientalischen Märchen schaffte es die brillante Schauspieltruppe (Produktion a.gon Theater München) mit Peter Kremer in der Titelrolle, das Publikum in die Zeit des dritten Kreuzzugs (1189-1192) mitzunehmen. Unter den Gebetsrufen des Muezzins plädierte Nathan mit der schwarzen Kippa auf dem Kopf für eine bessere Welt: „Was heißt denn Volk? Sind Christen und Juden eher Christ und Jude, als Mensch?“

Die moderne Inszenierung von Stefan Zimmermann war keine leichte Kost – trotz moderner Elemente und einem wunderschönen orientalischen Klangteppich (übrigens zum Großteil Originalaufnahmen aus Jerusalem). Aber das Publikum im ausverkauften Bürgerhaus lauschte konzentriert und gespannt Lessings Aufklärungsstück, das neben der berühmten Ringparabel noch vieles andere zu bieten hat: Es geht um Glaubensfragen, Generationenkonflikte und das Grauen des Krieges. Als brillante Besetzung erwies sich der durch seine zahlreichen Theater-, Film- und Fernsehauftritte bekannte Peter Kremer, der in stiller Freude seine ellenlangen Texte eindringlich vortrug und der Figur des Nathan viel Ruhe und Weisheit verlieh. […] Grandios zeigte sich auch Stefan Rehberg als Sultan Saladin, den er majestätisch und erhaben verkörperte. […] So endet ein grandioser Theaterabend mit frenetischem Applaus und der Fiktion einer friedlichen Welt: Jede Religion hat ihre Existenzberechtigung, keine ist der anderen überlegen – in Zeiten von Terror, Flüchtlingsströmen und Glaubenskriegen ein tröstlicher Gedanke.

 

Süderländer Tageblatt, 8.3.2017
Erst Mensch, dann Religion
Kunstgemeinde hat mit „Nathan der Weise“ ein gutes Händchen bewiesen

„Nathan der Weise“ in der Inszenierung des a.gon-Theaters aus München war fesselnd, anspruchsvoll und ein Appell an die Toleranz.

Lang anhaltender Applaus und die Aussagen vieler Zuschauer, dass es ein faszinierendes Stück gewesen sei, lassen diesen Schluss zu. In der Tat hatte das Schauspielensemble während des Stücks dafür gesorgt, dass man in der Aula eine Stecknadel fallen hören konnte – so gebannt verfolgten die Zuschauer, was sich da auf der Bühne abspielte.

Es fing ja schon an, nachdem sich der Vorhang geöffnet hatte. Die Gäste erblicken ein Bühnenbild, das sie in den Orient, genauer nach Jerusalem versetzte; das Mauerwerk mit mehreren Zugängen zur Bühne, eine transparente Leinwand, ebenfalls in Mauer-Optik, hinter der sich Teile der Handlung abspielen und die zuschaltbaren, orientalischen Lichterketten machen es den Akteuren möglich, ohne große Umbaupausen zu agieren. […] Die Sprache kombiniert mit der dauerhaft laufenden Hintergrundmusik, bei der es sich übrigens zum Teil um Originalaufnahmen aus Jerusalem handelt, machen die Zeitreise für das Publikum perfekt.

Die Zuschauer in der Aula erleben die Antworten auf die Fragen nach der Religion in der Nathan-Inszenierung des a.gon-Theater in einer gekürzten, etwas in der Reihenfolge veränderten Fassung. Diese Einflüsse des Regisseurs Stefan Zimmermann machen sich bezahlt, denn so wird das Stück lebendig und begreifbarer. Mit Nachdruck lehrt es die Zuschauer: Nicht die Religion, sondern der Mensch zählt.  […]
Spannend ist vor allem die Rolle des Tempelherrn, für deren Verkörperung dem jungen Schauspieler Alexander Mattheis großer Applaus zuteil wurde. Der Tempelherr ist ein Christ, ein Ritter, der im Heiligen Land den Einfluss des christlichen Glaubens sichern soll. Er opfert sein Leben, um ein Mädchen aus einem brennenden Haus zu retten. Seine innere Zerrissenheit, als er sich in dieses jüdische Mädchen verliebt, trägt das Stück. „Ist das nun Liebe: So liebt der Tempelritter freilich, liebt der Christ das Judenmädchen freilich. Hm, was tut’s? Ich habe in dem gelobten Lande der Vorurteile schon mehr abgelegt“, wird er am Ende feststellen.
Im überaus informativen Programmheft hat das a.gon-Theater passenderweise ein Schaubild dargestellt, welche Figuren des Stücks wie miteinander zusammenhängen. Dieses Bild unterstreicht die Handlung und Lessings zentrale Aussage: „Alle Religionen sind eine Familie.“

 

Berner Zeitung, 19.3.2017
Fulminantes Plädoyer für religiöse Toleranz

Peter Kremer spielt den Nathan leise lächelnd mit maximaler Ausstrahlung. In der erhabenen Rolle des Saladin überzeugt Stefan Rehberg, der am Schmerz zu zerschellen droht. Alexander Mattheis gibt den jungen Tempelherrn mit naivem Charme. Nicole Spiekermann gelingt mit Sittha eine Mischung aus demütiger Muslimin und machtgewohnter Sultansschwester.

Herrlich zickig und berechnend kommt Angelika Auer in der Rolle der Daja rüber. Georg Luibl in einer Doppelrolle als Patriarch und Derwisch gelingt der Spagat zwischen devotem Diener und fiesem, rot behandschuhtem Flammenwerfer. Laura Antonella Rauch überzeugt als verletzliche 18-jährige Recha auf der Suche nach ihren Wurzeln.
Unangenehm schmierig und schattenhaft wirkt die Rolle des Klosterbruders, die Michael Althauser brillant verkörpert. Dabei meistern alle Schauspieler den anspruchsvollen Text gekonnt. […]
Der Bühnensound gefiel besonders den vielen Jugendlichen unter den rund 600 Zuschauer, zu deren gymnasialer Pflichtlektüre das epochale Aufklärungsstück von Lessing wohl noch immer gehört. Und der als «Siska», aus «Derrick» oder «Der Alte» bekannte Schauspieler Peter Kremer bewies, dass Schauspielkunst auf die Bühne gehört.

 

Weser Kurier, 8.3.2017
240 Jahre alt – und immer noch aktuell
a.gon Theater führt Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ im kleinen Haus auf

Stefan Zimmermanns feinsinnige Inszenierung ließ Zweifel an der Bühnenwirksamkeit des „Nathan“ weitgehend vergessen. Dabei kam sie auch ohne grelle, plakativ-bedeutsame Inszenierungsmittel aus. Sie verschaffte Lessings Lehrstück eine Leichtigkeit, die verstehen ließ, dass Hugo von Hoffmansthal den „Nathan“ das „geistreichste Lustspiel, das wir haben“, nannte.

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